• Noëmi

¡Adios!

Aktualisiert: 21. Dez 2019

Mein letzter Arbeitstag. Lange habe ich darauf gewartet, doch jetzt wo er da ist, fühlt es sich komisch an. Mein letzter Frühdienst. Das letzte Mal so richtig früh aufstehen. Es ist relativ ruhig und so kann ich noch einige Sachen vorbereiten und es ein bisschen geniessen. Nach einer grösseren Abschiedsrunde ist es dann so weit. Ich verlasse den Rangierbahnhof für knapp 8 Monate und stürze mich ins Abenteuer in Südamerika. Ich tausche das Stellwerk und die Bildschirme gegen Arbeit draussen mit Kindern. Ich freue mich, doch als ich über die Brücke über den Rangierbahnhof gehe, muss ich die Tränen runterschlucken. Ich habe nie wirklich woanders gearbeitet und meine Arbeit, aber vor allem das Team und die super Leute sind mir ans Herz gewachsen. Viele tolle Erinnerungen kommen wieder hoch, und ich bin froh, dass ich im Sommer hier weiterarbeiten darf. Und jetzt geht es für mich dann erst richtig los. Die Flüge sind gebucht. Die Koffer schon bald gepackt und ehe ich‘s mich versehe bin ich auf der anderen Seite der Welt. In einem fremden Land mit einer Sprache, die ich nicht beherrsche, einer mir fremden Kultur, in einer neuen Familie und an einem neuen Arbeitsplatz. Es wird einige Herausforderungen geben und nicht immer leicht sein, doch ich bin motiviert und überzeugt, dass es eine super Erfahrung wird. Doch bevor es dann endgültig los geht geniesse ich noch ein paar freie Tage mit meiner Familie und besuche zwei Freunde in Lateinamerika.


Begleite mich auf meiner Reise, ich würde mich freuen! Bis bald in Südamerika und frohe Festtage!



295 Ansichten14 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Überstürzter Aufbruch

Es gab schon länger keinen Eintrag mehr, denn die Ereignisse haben sich hier gerade überschlagen. Der Grund dafür: Corona-Virus... Zur Zeit in aller Munde und schliesslich kam er auch zu uns nach Boli

  • Instagram

Instagram